Kostenübernahme

Private Krankenkassen

Kosten der therapeutischen Behandlung durch Heilpraktiker für Psychotherapie werden in der Regel durch private Krankenkassen erstattet, sofern dies in den Vertragsbedingungen vereinbart ist. Die Erstattung kann ganz, teilweise oder bis zu einer bestimmten Höhe pro Jahr erfolgen. Bitte nehmen Sie Kontakt zu Ihrer Versicherung auf, um entsprechende Bedingungen zu klären.

Hinweis für Beihilfeberechtigte: Die Beihilfevorschriften sehen vor, dass Beihilfe auch für Heilpraktikerleistungen grundsätzlich gewährt werden muss. Es werden jedoch uneinheitlich von den verschiedenen Beihilfestellen einzelne Leistungen nicht erstattet. Die Beihilfefähigkeit der Leistungen wird zudem meist auf Beträge begrenzt, die noch unter den Mindestsätzen des GebüH liegen.

Gesetzliche Krankenversicherung

Da ich eine Privatpraxis führe und nicht als approbierter psychologischer Psychotherapeut tätig bin, werden die Kosten für eine Psychotherapie von gesetzlichen Krankenversicherungen in der Regel nicht übernommen. Dennoch kann es sinnvoll sein, als gesetzlich Versicherter bei seiner Krankenkasse nachzufragen, ob und welche Leistungen von Heilpraktikern für Psychotherapie möglicherweise doch erstattet werden. Der Wettbewerb der Kassen untereinander macht hier vielleicht etwas möglich.

Selbstzahler

Als Selbstzahler sind Sie von Vorgaben und Formalitäten der Krankenkassen nicht betroffen. Sie können die Kosten für die Therapiesitzungen individuell bei Ihrer Steuererklärung als „Außergewöhnliche Belastung“ absetzen. Die Kosten für das Business Coaching lassen sich als berufliche Weiterbildung steuerlich absetzen.

Bei telefonischen Terminvereinbarungen handelt es sich um eine verbindliche Buchung. Sollten Sie verhindert sein, bitte ich darum spätestens 24 Stunden vor dem Termin abzusagen (Email, telefonisch, SMS). Bei kurzfristiger abgesagten Terminen fällt das gesamte Honorar an.

Einmalige Sitzungen:

In der Regel wird direkt im Anschluss das fällige Honorar bar gezahlt und Ihnen quittiert. Auf Wunsch stelle ich Ihnen natürlich gerne eine entsprechende Rechnung aus.
Alternativ kann der fällige Betrag auch überwiesen werden.

Mehrmalige Sitzungen:

Sie haben die Möglichkeit nach jeder Sitzung das fällige Honorar in bar zu zahlen.
Alternativ wird jeweils nach max. 5 Sitzungen eine Zwischenrechnung und nach Abschluss der Therapie/ Coaching eine Gesamtrechnung gestellt, die dann in bar bezahlt oder überwiesen werden kann. Grundlegend wird hier zu Beginn ein Beratungs- bzw. Therapievertrag abgeschlossen, in denen nochmals alle Rechte und Pflichten aufgeführt sind.

Wenn Sie ein geringes Einkommen haben, besprechen Sie bitte ganz offen mit mir, was Sie zahlen können und wir finden sicher eine für beide Seiten befriedigende Lösung.

Auch Ratenzahlungen sind in Absprache möglich.

Der Vorteil einer selbst finanzierten Therapie besteht darin, dass Sie offiziellen Stellen gegenüber „anonym“ bleiben. Sie haben keine Nachteile zu befürchten etwa beim Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung oder bei der Frage der Verbeamtung. Und Sie bestimmten die Dauer und den Umfang der Therapie selbst.

Wenn Sie ein geringes Einkommen haben, besprechen Sie bitte ganz offen mit mir, was Sie zahlen können.

Therapiekosten können Sie im Rahmen von außerordentlichen Belastungen von der Steuer absetzen. Die Kosten für Business Consulting sind als berufliche Weiterbildung absetzbar.

Weitere Vorteile:

  • Sie entscheiden selbst über den Umgang mit Informationen und Daten Ihres Vertrauens, so z.B. bei Eintritt in eine private Krankenversicherung, bei Abschluss von Zusatzversicherungen (Lebens-, Berufsunfähigkeits- und Krankenversicherung), und die Beantwortung diesbezüglicher Gesundheitsfragen.
  • Sie bekommen zeitnah einen Termin, in der Regel innerhalb weniger Tage.
  • Ich kann weitgehend flexibel auf Ihre Termin-Wünsche eingehen.
  • Sie können selbst die Anzahl und die Abstände der Konsultationen bei mir bestimmen.
  • Wir können flexibel mit einer größeren Auswahl an Therapie-Verfahren arbeiten und somit individuell für Sie das jeweils Bestmögliche finden. Damit können wir oftmals deutlich schneller vorankommen.

Die Praxis ist leider nicht barrierefrei. Hausbesuche sind auf Anfrage möglich. 

Vor allem bei Gehbehinderung oder Bettlägerigkeit oder wenn einmal meinen Patienten das Aufsuchen der Praxisräume aus anderen gesundheitlichen Gründen nicht möglich ist, komme ich nach Absprache auch in einem Umkreis von etwa 25 km zum Hausbesuch. Patienten in Kliniken, Kurheimen usw. können nur mit vorherigem Einverständnis ihres dortigen Arztes beraten, untersucht und behandelt werden. Geplante Hausbesuche in Senioren- und Pflegeheimen bitte ich vorab mit der Heimleitung abzusprechen. Für Hausbesuche entstehen zusätzliche Kosten für Wegegeld, die gesondert zu vereinbaren sind.

  • Psychiater haben eine Medizinstudium, plus eine Ausbildung zum „Facharzt zur Psychiatrie“ oder zum „Facharzt zur Psychotherapie“ absolviert. Sie dürfen im Bedarfsfall Medikamente verschreiben.

  • Psychologen haben ein Psychologiestudium an der Universität abgeschlossen. Viele von ihnen werden nach ihrem Studium psychotherapeutisch tätig, vor allem als Psychologische Psychotherapeuten. Andere arbeiten in der Wirtschaft und in Personalabteilungen. Ein Psychologe ist jedoch noch kein Psychotherapeut.

  • Psychologische Psychotherapeuten haben im Anschluss an das Psychologiestudium eine Psychotherapieausbildung absolviert und eine kassenärztliche Zulassung (Approbation) erworben. Niedergelassene Psychologische Psychotherapeuten rechnen die Kosten der Therapie wie Ärzte über die gesetzlichen Krankenkassen ab.

  • Heilpraktiker für Psychotherapie haben eine beschränkte Behandlungserlaubnis nach dem Heilpraktikergesetz. Sie werden mündlich und schriftlich von einem Gesundheitsamt im jeweiligen Landkreis geprüft und erhalten nach bestandener Prüfung die eingeschränkte Heilerlaubnis. In der Regel vertiefen diese dann durch Fort- und Weiterbildungen ihre therapeutische Kompetenz in verschiedenen Therapieverfahren.

  • Coach/ Berater sind keine geschützten Begriffe, es gibt keine festgelegten Ausbildungsstandards. Es existiert eine Vielzahl an Weiterbildung, die mit dem Zertifikat „Coach“ abschließen – mit mehr oder minder guter Qualität. Sinnvoll ist es hier zu schauen, ob der Abschluss durch einen Berufsverband für Coaching anerkannt ist (meistens gekennzeichnet durch einen Buchstabendcode hinter dem Titel, z.B. Systemischer Berater (SG) = zertifiziert über die systemische Gesellschaft)

Wenden Sie sich bitte an

Es existieren eine Vielzahl an Methoden für das Coaching und Therapie. Ein Anliegen meiner Arbeit ist es ausschließlich wissenschaftliche belegte Methoden und Therapieformen anzuwenden. Deshalb konzentriert sich meine Arbeit auf drei große therapeutische Interventionen:

Systemische Therapie
Grundgedanke: Der Mensch lebt und wirkt immer in verschiedenen Systemen und kann eigentlich nicht einzeln betrachtet werden. Jegliche Interaktion mit anderen Personen, die Umwelt, die Gesellschaft und sämtliche innerpsychische Systeme machen den Menschen zu dem der er ist und können jedoch ebenfalls zu dysfunktionalen Interkationen und letztendlich psychischen Symptomen führen.

Gesprächspsychotherapie
Diese Therapieform orientiert sich an folgenden Grundsatz von Lao-Tse: „Wenn ich vermeide, mich einzumischen, sorgen die Menschen für sich selbst. Wenn ich vermeide, Anweisungen zu geben, finden die Menschen selbst das rechte Verhalten. Wenn ich vermeide, sie zu beeinflussen, werden die Menschen sie selbst.“ Dieser Ansatz wurde von Carl Rogers zu einer Therapieform weiterentwickelt, die Sie als Klienten in den absoluten Mittelpunkt stellt. In der Theorie der Gesprächspsychotherapie wird davon ausgegangen, dass sich psychischen Störungen entwickeln, wenn bestimmte Erfahrungen, die wiederum mit bestimmten Gefühlen verbunden sind, nicht oder nicht vollständig oder nur verzerrt gemacht werden und ins Bewusstsein integriert werden.

Kognitive Verhaltenstherapie
Im Mittelpunkt der kognitiven Therapieverfahren stehen Kognitionen (Einstellungen, Gedanken, Bewertungen und Überzeugungen). Die kognitive Therapie stellt somit die aktive Gestaltung des Wahrnehmungsprozesses und Lernprozesse in den Vordergrund. Die Grundidee dahinter ist: jegliches Verhalten (auch krankmachendes) wird erlernt. Was ERlernt wurde kann jedoch auch wieder VERlernt werden und genau hier erzielt die kognitive Verhaltenstherapie enorme Fortschritte.

Welche Therapieform und Methoden der Therapie bzw. Coaching angewendet wird hängt von verschiedenen Faktoren ab:

  • Krankheitsbild bzw. Zielauftrag
  • Von Ihren Wünschen
  • Zeitlichen Rahmen

Zum Schmunzeln (sarkastische Darstellung einzelner Therapieformen)

Es Reisender fragt Passanten, wo es denn zum Bahnhof geht. 
Es antworten ihm ein:

Pädagoge: "Ich weiß natürlich, wo der Bahnhof ist. Aber ich denke, dass es besser für dich ist, wenn du es selbst herausfindest."

Sozialpädagoge: "Ich weiß es auch nicht, aber ich finde es total gut, dass wir beide so offen darüber reden können."

Gesprächspsychotherapeut: "Sie wissen nicht, wo der Bahnhof ist und das macht Sie nicht nur traurig, sondern auch ein Stück weit wütend."

Psychoanalytiker: "Sie meinen diese dunkle Höhle, wo immer was Langes rein und raus fährt?"

Verhaltenstherapeut: "Heben Sie zuerst den rechten Fuß und schieben Sie ihn vor. Setzen Sie ihn auf. Sehr gut. Super!"

Familientherapeut: "Was glauben Sie, denkt Ihre Schwester, was Ihre Eltern fühlen, wenn die hören, dass Sie zum Bahnhof wollen?"

Hypnotherapeut: "Schließen Sie die Augen. Entspannen Sie sich. Fragen Sie ihr Unterbewusstsein, ob es Ihnen bei der Suche behilflich sein will."

Lösungsorientierter Therapeut: "Gab es schon mal die Ausnahme, dass Sie den Bahnhof gefunden hatten? Was haben Sie da anders gemacht?"

Neurologe: "Sie haben also die Orientierung verloren. Passiert Ihnen das öfter?"

Kreativitätstherapeut: "Hüpfen Sie so lange auf einem Bein, bis ihr Kopf eine Idee freigibt."

Coach: "Wenn ich Ihnen die Lösung vorkaue, wird das Ihr Problem nicht dauerhaft beseitigen."

Zeitplanexperte: "Haben Sie genügend Pufferzeit für meine Antwort eingeplant?"

Lehrer: "Wenn Sie aufgepasst hätten, müssten Sie mich nicht fragen?"

Priester: "Heiliger Antonius, gerechter Mann, hilf, dass er ihn finden kann. Amen!"

Quelle: https://www.psychotherapiepraxis.at/artikel/texte/therapie-witze.phtml

Sie entscheiden ganz klar, was und wie viel Sie im Coaching bzw. der Therapie sagen. Ein wichtiger Grundpfeiler eines erfolgreichen Coachings bzw. zielführenden Therapie ist Vertrauen. Sie haben also jederzeit die Möglichkeit "Stopp" zu sagen, falls Ihnen Fragen zu tief gehen oder sehr unangenehm sind. Manchmal ist es jedoch erforderlich, auch über unangenehme Fragen zu sprechen, um im Prozess weiter voran zu kommen.